Hilfe zum Semesterstart

Das neue Semester steht vor der Tür, und damit auch jede Menge neue Studierende an den Hochschulstandorten. Alles ist neu, und natürlich bleiben Probleme nicht aus – auch mit Stud.IP.

Manche Probleme kann vielleicht unser Handbuch lösen. Es ist online unter http://hilfe.studip.de

Viel drängender sind aber vielleicht Fragen wie:

Wo finde ich meine Veranstaltungem? Wo ist mein Stundenplan? Wie komme ich an die Skripte der Vorlesung von Prof. XY? Woher kriege ich mein Passwort?

Ganz wichtig: Es gibt nicht EIN Stud.IP für alle, sondern jede Hochschule hat IHR EIGENES, in das von Außen niemand reingucken kann.

Jede Hochschule hat eigene Supportteams, die bei allen Fragen weiterhelfen. Eine Liste der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an den Hochschulen haben wir hier zusammengestellt:

Liste der Supportstellen

Eine Mail an die Entwickler der Stud.IP-Software (die u.a. dieses Blog schreiben) bringt eher wenig. Wir helfen gerne, aber wir keinen Zugriff auf die laufenden Stud.IPs. Wenn alle Stricke reißen und jemand total verloren ist, kann er trotzdem an studip-users@lists.sourceforge.net schreiben. Wir versuchen dann jemanden zu finden der weiterhelfen kann. An die Mailadresse können auch Verbesserungsvorschläge geschickt werden. Stud.IP ist Open Source-Software und wird gemeinsam von allen entwickelt, jedes Feedback ist willkommen.

Die Stud.IP-Entwicklungsgemeinschaft und der Stud.IP-Verein wünschen einen guten Start in ein erfolgreiches Semester!

Nachruf: Wir trauern um Olav Wilde

Foto: TUHH/RZ

Foto: TUHH/RZ

Olav Wilde hatte es sich seit 2005 als eLearning-Beauftragter zur Aufgabe gemacht, Stud.IP nachhaltig an der Technischen Universität Hamburg-Harburg einzuführen und dort zu verankern. Das gelang ihm, und seitdem betreute er die Plattform sowohl an der TUHH als auch für ELCH, dem E-Learning Consortium Hamburg, und der Hamburg Open Online University. Bei der Entwicklung von Stud.IP mischte Herr Wilde ebenfalls kräftig mit: Auf sein Engagement geht u.a. die Schnittstelle zwischen Stud.IP und ILIAS zurück, die er konzipierte, finanzierte und für deren Umsetzung er Ansprechpartner war.

Sein persönliches Engagement für das Projekt machte deutlich, dass Stud.IP für Wilde mehr war als nur eine beliebige Software. Er trat 2013 als Privatperson dem Stud.IP-Verein bei und leistete immer wieder wertvolle Beiträge zur Verbesserung. Dabei beeindruckte er mit einer freundlichen Persönlichkeit, seinem offenen und verbindlichen Wesen sowie der umsichtigen und sorgfältigen Art, mit der sich Meinungen bildete und diese dann auch vertrat.

Im Stud.IP e.V. war Wilde geschätzt als Ideengeber und Pragmatiker, der nicht davor zurückscheute deutlich darauf hinzuweisen, wenn sich aus seiner Perspektive etwas in die verkehrte Richtung entwickelte. Von seinem großen Wissen, seiner Lebenserfahrung und seiner Sorgfalt hat Stud.IP sehr profitiert. Nicht nur fachlich, auch moralisch stand er dem Projekt und dem Verein als Ratgeber und Freund zur Seite.

Mit Olav Wilde verliert der Stud.IP e.V. und die Community einen engagierten, herzlichen und überaus kompetenten Menschen, der Stud.IP und alle, die mit ihm zu tun hatten, im Guten geprägt hat. Er hat Spuren im Projekt und in den Leben derer hinterlassen, die ihn kennen durften. Die Lücke, die sich nun so unversehens aufgetan hat, ist schmerzlich, und sein Fehlen wird lange nachhallen.

Olav Wilde verstarb Anfang Oktober plötzlich und unerwartet im Alter von 63 Jahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.

Wer ist Herbert?

herbert

Herbert ist etwas ganz Neues. Was genau, das wird auf der diesjährigen Stud.IP-Tagung enthüllt. Die findet am 14. und 15. September 2016 in Göttingen statt und ist DAS Stud.IP-Event des Jahres. Die Tagung richtet sich explizit an Zielgruppen vor dem Bildschirm: Die Anwenderinnen und Anwender sowie Betreiberinnen und Betreiber von Stud.IP-Systemem.

Das Tagungsprogramm ist größtenteils in zwei Tracks organisiert. Ein Track behandelt administrative Themen und beschäftigt sich mit Werkzeugen und Prozessen zur Verbesserung der Verwaltung. Dazu gehören u.a. die Stundenplanung für die Lehre, der Modellierung von Prüfungsordnungen und das Bewerbungsmanagement in Masterstudiengängen.

Der zweite, parallele Track befasst sich mit dem didaktischen Einsatz von Stud.IP und seinen Erweiterungen. In Workshops wird gezeigt, wie Stud.IP zur Verbesserung der Lehre eingesetzt werden kann, wie Webinare aufgebaut sein müssen und was es demnächst im Urheberrecht zu beachten gilt. Dieser Track ist nicht nur für Lehrende interessant, sondern auch für alle, die Lehrende administrativ und im Support unterstützen.

In den Plenumsvorträgen geht es um den Einsatz von Stud.IP: Wie wird die Software an anderen Standorten eingesetzt, welche Prozesse sind um und in die Plattform eingestrickt, und wie begegnet Stud.IP zukünftigen Anforderungen?

Darüber hinaus bietet die Tagung einen attraktiven Rahmen um miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und ganz informell auf dem Laufenden zu bleiben.

Das ganze Programm, alle Informationen zur Tagung und dem Rahmenprogramm sowie die Anmeldung sind unter http://studip.de/tagung zu finden.

Also am Besten gleich anmelden – und am 14.09. Herbert kennenlernen.

Stud.IP-Tagung 2016

Im Herbst findet die Stud.IP-Tagung statt, in diesem Jahr am Mittwoch und Donnerstag, 14. und 15. September.

Anders als die Entwicklungskonferenz im Frühjahr richtet sich die Herbstagung explizit an die Anwender/-innen von Stud.IP. An diejenigen, die jeden Tag mit der Software arbeiten und für die sie gemacht ist.

Das Tagungsprogramm spiegelt dabei die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten von Stud.IP wieder. Von Organisations- und Planungswerkzeugen über Didaktik in der Lehre bis hin zu Fragestellungen bei der Modellierung von Studiengängen reicht der Bogen, da ist für jede Besucherin und jeden Besucher etwas dabei.

Das Programm, alle Informationen und die Anmeldung ist auf http://studip.rocks zu finden.

Stud.IP-Entwicklungstagung in Augsburg

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Die Stud.IP-Entwicklungstagung 2016 fand am 10. und 11.03. an der Universität Augsburg statt. Rund 35 Entwicklerinnen und Entwickler waren zu Gast und tauschten sich über die Stud.IP-Entwicklung aus. Das Programm und die Folien aller Vortragenden gibt es auf der Veranstaltungsseite im Portal.

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Druckbetankung: Bei der SET16 konnte man viel lernen.

Druckbetankung: Bei der SET16 konnte man viel lernen.

Futuristisch: Der Veranstaltungsort, Gebäude T an der Uni Augsburg.

Futuristisch: Der Veranstaltungsort, Gebäude T an der Uni Augsburg.

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Launig war auch das Social Event, eine Besichtigung der Brauerei Riegele mit anschließendem Abendessen.

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Anschließend blieben zwei Drittel der Teilnehmenden noch über das Wochenende in Augsburg, um beim Codewochenende gemeinsam zu entwicklen. Eine Gruppe widmete sich dabei in einem Sprint dem Bugfixing in der brandneuen Version 3.4, die zwei tage später an der Universität Passau in den Betatest ging. Andere Kleingruppen widmeten sich der Konzeption, neuen Designs oder, ganz schnöde, der Übersetzung. Die Verpflegung der Teilnehmer/-innen wurde von Stud.IP e.V. und data-quest gesponsort. Und zwischendurch war für den einen oder die andere sogar noch ein wenig Zeit die Augsburger Puppenkiste zu besuchen.

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Unseren Gastgebern an der Universität Augsburg einen ganz herzlichen Dank für die Organisation!

Stud.IP wünscht ein schöne Feiertage! (auch: Das war das Jahr, das war)

Das war es schon wieder mit 2015. Dieses Jahr hat Stud.IP einen halbrunden Geburtstag gefeiert. Nicht besonders krachend, sondern eher still im Rahmen der Stud.IP-Tagung. Das hat einen Grund: Verein und Entwicklungscommunity hatten schlicht zu viel zu tun, um große Feierlichkeiten zu zelebrieren. In seinem 15. Jahr hat unsere Leiblings-Open-Source-Plattform soviel Entwicklungsschwung wie selten zuvor. Im Schnitt alle 8 Wochen eine Veranstaltung oder ein Workshop, CodeCamp auf der Katlenburg, Arbeiten im Kontext des BMBF-Programms „eCULT“, gemeinsame Arbeiten der Hochschulen an Modulfunktionen – allerorten war Stud.IP-Action angesagt.

Von „altem Eisen“ kann da gar keine Rede sein. Nachdem im vergangenen Jahr die 3er-Linie alles neu machte, geht es jetzt an die Fortentwicklung. Zum einen werden didaktisch in der Präsenzlehre einsetzbare Werkzeuge zugespitzt, weiterentwickelt und Lehrenden neue Hilfen an die Hand gegeben. Zum anderen ist viel Arbeit in die Konzeption neuer Systembereiche geflossen, wie einer neuen Version der Raum- und Ressourcenverwaltung, einem komplett neuen Dateibereich mit Cloudanbindung und einem Studierendenmanagement.

Ob sich am Ende genügend Mitstreiter/-innen finden um alle Konzepte umzusetzen, das wird sich erst im nächsten Jahr zeigen. Zuversichtlich stimmt aber, dass der Dateibereich bereits ein komplettes Funding erhalten hat und die Entwicklung hier starten kann.

2016 wird also mindestens ebenso spannendes Jahr für Stud.IP wie das vergangene. Aber bis zum neuen Jahr sind es noch ein paar Tage hin. Zeit um mal ein wenig Durchzuschnaufen und Kraft zu sammeln. In diesem Sinne:

Stud.IP wünscht schöne Feiertage und einen tollen Start in ein spannendes und erfolgreiches 2016!

Stud.IP-Tagung 2015

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Die allererste Version von Stud.IP ging im Januar 2000 an den Start, und das bedeutet: In diesem Jahr feiern wir 15 Jahre Stud.IP! Natürlich wurde der halbrunde Geburtstag auch auf der Tagung zelebriert, mit Geschenken für die Gäste und einem spannenden Tagungsprogramm.

Noch ist es ruhig, gleich sitzen hier 120 Leute.

Noch ist es ruhig, gleich sitzen hier 120 Leute.

Die Tagung war überaus gut besucht. Noch nie gab es so viele Anmeldungen, am Ende kamen 120 Besucherinnen und Besucher zusammen! Darunter viele neue Gesichter, die das erste Mal die Tagung besuchten.

Keynote-Zeit!

Keynote-Zeit!

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Der Schwerpunkt des Programms lag, natürlich, auf der Unterstützung der Lehre und den Prozessen in Bildungseinrichtungen. Das ist immerhin die Kernkompetenz von Stud.IP. Darüber hinaus gab es aber auch viele Themen, die uns immer wieder tangieren: Die Organisation von Konferenzen und Tagungen, zum Beispiel, oder wie man am Besten barrierefreie PDFs erstellt.

Eine deutliche Richtung gaben die Workshops und Vorträge zur Lehrauftragsverwaltung, zur Raum- und Ressourcenverwaltung sowie zum Studierendenmanagement vor. Stud.IP wird immer mehr zum Open Source-Campusmanagementsystem. Aber das geschieht nicht von allein sowohl die Raumverwaltung als auch das Studierendenmanagement sind Projekte, die nur zustandekommen, wenn die Hochschulen und Bildungseinrichtungen bereit sind, die Entwicklung zu finanzieren.

Kunstinstallation von Cornelis: Die Startseiten öffentlich auffindbarer und zugänglicher Stud.IPs.

Kunstinstallation von Cornelis: Die Startseiten öffentlich auffindbarer und zugänglicher Stud.IPs.

Die Chancen, dass diese Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden, sind vorhanden – denn Stud.IP hat eine starke Gemeinschaft von Betreiberinnen und Betreibern. Auch das konnte man auf der Stud.IP-Tagung sehr deutlich sehen.

Timo Hartge und Arne Schröder von data-quest.

Timo Hartge und Arne Schröder von data-quest.

Rasmus Fuhse von data-quest.

Rasmus Fuhse von data-quest.

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Leiterin des Tagungs-Orga-Teams: Angelika Fuchs

Leiterin des Tagungs-Orga-Teams: Angelika Fuchs

Ich für meinen Teil freue mich auf auf die kommende, spannende Zeit – und auf die nächste Tagung. Die Stud.IP-Tagung 2016 findet am 14. und 15. September 2016 statt. Soviel sei verraten: Dann wird gerockt.