Archiv der Kategorie: Events

Veranstaltungen und besondere Ereignisse

Terminkalender Herbst 2014

Das Hauptevent, die Stud.IP-Tagung, ist zwar gerade vorüber, aber das Stud.IP-Jahr ist noch lange nicht vorbei. Folgendes steht in den kommenden Wochen an:

Workshop BEYOND, Hilfe & Dienste
19./20.11.2014, IC-Hotel, Göttingen Details auf der Website des Workshops.
Zielgruppe: Alle Didaktikerinnen und Didaktiker, Entwicklerinnen und Entwickler, Betreiberinnen und Betreiber. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich

Im vergangenen Jahr wurden bei Workshops aus der eCult-Reihe sowohl ein neues Hilfesystem konzipiert, als auch dazu eingeladen, über die Grenzen eines einzelnen Stud.IPs hinauszudenken. Stud.IP BEYOND, so der Arbeitstitel, soll sowohl eine neue Form der Materialerschließung und Zusammenarbeit ermöglichen als auch Services, die jedes Stud.IP benötigt, zentral zur Verfügung stellen. In diesem Workshop soll die Konzeption für eine zentrale Hilfe vorangetrieben werden. Basierend auf den Ergebnissen des vergangenen Jahres soll eine zentrale Anlaufstelle konzipiert werden, die Hilfematerial (Texte, Videos, Touren) vorhält und ausliefert sowie Tools zur Erstellung und der individuellen Anpassung bereit stellt. So kann evtl. jeder Standort seine Hilfe individuell zusammenstellen und selbst erstellten Conten mit anderen teilen. Hier ist der Input und die Zusammenarbeit aller Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer gefragt und nötig! In mehreren Arbeitsgruppen geht es dann um Umsetzungsfragen sowie die Bedarfe im Hinblick auf zentrale Services wie URL-Shortener, Etherpad-Server und anderes.

Zur Anmeldung geht es hier entlang.

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Workshop Responsive Design
10.12.2014, IC-Hotel. Details auf der Website des Workshops.
Zielgruppe:
Entwicklerinnen und Entwickler. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich.

Die Mobiloberfläche für Stud.IP ist gut, aber aktuell noch ein separates PlugIn mit nur wenigen Funktionen. Wünschenswert wäre EINE Bedienoberfläche, die sich an die, zur Verfügung stehende, Displaygröße automatisch anpasst – eben eine Oberfläche mit responsivem Design.

Die technische Grundlage wurde mit der Templateisierung weitgehend geschaffen. Was fehlt, sind Ansätze für ein cleveres Layout für unterschiedliche Displaygrößen. In diesem Workshop soll Konzeption dafür betrieben werden.

Zur Anmeldung bitte HIER LANG
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Mitgliederversammlung des Stud.IP e.V.
19.11.2014, 18.00 Uhr, Göttingen
Die Jahreshauptversammlung steht an. Einladung mit Tagesordnung und genauem Ort geht separat an die Mitglieder.

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CoreGrouptreffen

Das letzte Treffen ist schon ein wenig her. Entweder im November oder Dezember wird vermutlich noch eines stattfinden, die Abstimmungen dazu laufen gerade.

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Und so geht es weiter (Liste noch nicht vollständig):

Februar 2015: Offener Workshop Raum- und Ressourcenverwaltung
März 2015: Entwicklertagung in Halle/Saale
Juli 2015: CodeCamp
September 2015: Stud.IP-Tagung

Stud.IP-Tagung 2014: Rückschau (1)

Im Zeichen der 3: Lobby der Tagung, am Vorabend.
Dominiert von der „3“: Foyer der Tagung am Vorabend. Morgen treffen sich hier über 100 Gäste aus ganz Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Neuseeland.

Seit 2002 richtet data-quest die Stud.IP-Tagung aus. Über die Zeit haben wir uns kontinuierlich gesteigert und versucht immer besser zu werden. Wir laden die Menschen, die uns wichtig sind, nach Göttingen ein, um in entspannter Atmosphäre zu zeigen, was Stud.IP ist und was es kann. Die Tagung ist das Aushängeschild von Stud.IP, und deshalb liegt uns das Gelingen sehr am Herzen.

Die Tagung im vergangenen Jahr war schon spitze, und ich war mir sehr sicher, dass die nicht zu toppen wäre. Zumal uns zwischenzeitlich unsere langjährige Tagungsorganisatorin Claudia Krell verlassen hat, und in diesem Jahr ein ganz neues und junges Team die Vorbereitung und Durchführung der Tagung übernommen hat.

Das data-quest Tagungs- und Serviceteam unter Leitung von Angelika Fuchs (rechts).

Das Tagungsteam unter Leitung von Angelika Fuchs (rechts).

Tja.
Was soll ich sagen? Das neue data-quest-Tagungsteam, bestehend aus Annika Giehl udn Christiane Gebhardt hat unter Leitung von Angelika Fuchs einen hervorragenden Einstand hingelegt. Dabei wurde das Vorjahr noch übertroffen: Die Tagung 2014 war, laut Umfrage und gefühlt, tatsächlich noch besser als 2013. Dabei ist längst nicht alles glatt gelaufen – Bäckereien haben ganze Lieferungen vergessen, Dinge sind verschütt gegangen und Internetverbindungen haben gestreikt. Aber das war alles hinter den Kulissen, von den Gästen hat das niemand bemerkt. Wenn etwas reibungs- und mühelos aussieht, steckt meist harte Arbeit dahinter, und das Team hat hart dafür gearbeitet und akribisch geplant und vorbereitet.

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Schon der Empfang am ersten Tag funktionierte perfekt – keine Selbstverständlichkeit, wenn 100 Gäste fast gleichzeitig eintreffen. Hier arbeitete das Team perfekt – kein Gast musste länger als zwei Minuten warten, bis die Registrierung durch war und eine Tagungsmappe und ein Handtuch in Empfang genommen werden konnten. Handtuch? Oh ja – immerhin besteht die Stud.IP-Gemeinschaft aus Leuten, die wissen wo ihr Handtuch ist. Außerdem haben wir die Version 3 von Stud.IP in trockenen Tüchern, also passt das doppelt.

Kleiner Gag: Jeder Gast bekam ein Handtuch am Empfang.

Kleiner Gag: Jeder Gast bekam ein Handtuch am Empfang.

Ein Besonderes Dankeschön gebührt natürlich dem Stud.IP e.V. für die Hilfe und Unterstützung der Tagung sowie den Referentinnen und Referenten, die ein superinteressantes Programm gestaltet haben.

Im Eröffnungsvortrag, den Cornelis Kater und ich gehalten haben, berichteten wir über Aktivitäten des Vereins sowie die Neuigkeiten in der 3er-Linie von Stud.IP. Stud.IP 3.0 brachte viele Änderungen unter der Haube mit, Stud.IP 3.1 überzieht das ganze mit einer neuen, entschlackten und zeitgemäßen Oberfläche und neuen Funktionen. Jesko Thiel hat dazu einen Film gemacht, der ein kleines Meisterwerk in sich ist. Er zeigt im Schnelldurchlauf, was alles neu ist:

Nach diesem Start ging es weiter mit Cornelia Roser, die der Frage nachgegangen war, welche Rolle eine eLearningplattform (was ja nur ein Einsatzzweck von Stud.IP ist) in der Strategie einer Hochschule spielen kann und wie man dies z.B. über Zielvereinbarungen fixieren kann.

Nadine Kasten von der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen sowie Philipp Ballhausen und Markus Werner von CPM-Systems stellten das Projekt „Integriertes, personalisiertes Studienberatungstool“ (IPS) vor, das gemeinsam mit dem IHB und unter der Leitung von fata-quest entwickelt wird. Das IPS holt sich Daten aus unterschiedlichen Teilsystemen der Hochschule (In Göttingen: Flexnow, HIS-LSF, Stud.IP) und ermöglicht die zielgerichtete und personalisierte Zusammenstellung von Stundenplänen. Es zeigt, was schon erfolgreich belegt wurde und was noch offen ist, gibt Empfehlungen und stellt Zeitpläne auf. Ein tolles Instrument, was einem echt bei der Planung des Studiums helfen kann.

Wir hatten wieder bestes Wetter bestellt: An Stud.IP-Tagungen scheint immer die Sonne.

Was es zu beachten gilt, wenn man auf eine 3er-Version umsteigt, davon berichtete Dr. Ulrich Zukowski von der Uni Passau. Die hatte den ganz harten Schritt gemacht, denn dort war man von Stud.IP 1.3 (einer Version aus dem Jahr 2006!) umgestiegen auf die 3.0. Das hat auch alles gut geklappt, so das Zukowski jetzt, wenige Wochen später, schon fragte „Umstieg? Welcher Umstieg? War da was?“

Stud.IP entwickelt sich zum Open-Source-Campusmanagementsystem. Die Polizeiakadmie Niedersachsen nutzt es bereits für Student-Lifecycle- und Alumnimanagement, wie Wiebke Lotz und Kriminalkommssar Lasse Oesterreich vorführten.

Nicht nur etwas vorführen, sondern das Publikum zum aktiven Ausprobieren bringen, dass schaffte Hajnalka Beck von der Uni Göttingen in ihrem Aktivworkshop im Plenum, der unter der provokativen Frage „Kann man mit Stud.IP eLearning machen?“ lief. Die Frage wird gelegentlich von Leuten gestellt, die unter eLearning nur Lernmodule und Onlinetests verstehen. Frau Beck zeigte eindrücklich, welche Tools Stud.IP mitrbingt, die man auch in Präsenzsituationen didaktisch klug einsetzen kann.

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Der Nachmittag der Tagung beschäftigte sich ganz mit Stud.IP Mobil. Seit einem Jahr gibt es die Apps – wie schlagen sie sich, wie verbreitet sind sie, wie geht es weiter? Cornelis Kater und André Klaßen referierten und diskutierten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Cornelis Kater steuerte gleich drei Beiträge zur Tagung bei.

Parallel dazu tagte der Arbeitskreis Raum- und Ressourcenverwaltung. André Noack von data-quest moderierte gekonnt eine Runde, in der Workflows besprochen, Fragen gestellt und Desiderata geäußert werden konnten. Am Ende stand fest: Aktuell läuft die Raum- und Ressourcenverwaltung gut, aber das neue Ziel des, mittlerweile fest etablierten, Arbeitskreises ist die Neukonzeption einer schlankeren und mit weniger Freiheitsgraden versehenen Verwaltungseinheit.

Danach war der erste Tagungstag offiziell vorbei. Wer mochte, der konnte sich nun von Margarete Hultsch durch die Göttinger Innenstadt führen und dabei die Herkunft von Sprichworten erläutern lassen.

Um 19.30 Uhr trafen sich dann nahezu alle Gäste wieder, diesmal im „Paulaner“, einer auf bayerisch getrimmten Lokalität in der Innenstadt. Hier erwartete die Gesellschaft ein Bierseminar, bei dem der Unterschied zwischen Lager und Pils erklärt wurde. Natürlich war die Teilnahme freiwillig, und auch für das anschließende Spanferkelessen gab es eine Alternative. Der Abend war überaus launig, was nicht nur an der Austragung der Meisterschaft im einarmigen Reißen in der Literklasse lag…

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Teil 2 von Stud.IP 3

Sommerpause? Welche Sommerpause? Nur weil vorlesungsfreie Zeit ist, alle Bundesländer gleichzeitig Ferien haben und gefühlt JEDER im Urlaub ist, heißt das noch lange nicht, dass auch bei Stud.IP Sommerpause ist.

Aktuell befindet sich Version 3.1 im Betatest an der Universität Göttingen. Die 3.1 ist der zweite Teil der neuen 3er-Linie von Stud.IP. Nachdem die 3.0 riesige Veränderungen unter der Haube mitgebracht hat, ist in der 3.1 die Oberfläche komplett modernisiert worden. Bei so vielen Umbauten bleibt es nicht aus, dass sich Fehler einschleichen. Um die zu finden, veranstalten data-quest und Stud.IP e.V. gerade eine Fehlerjagd in Göttingen. Alle Studierenden und Lehrenden der Uni können Fehler melden und haben dafür die Chance ein iPad oder Amazon-Gutscheine zu gewinnen.

Bei data-quest rotiert die eine Hälfte der Belegschaft gerade darum, die 3.1 rund zu machen, die andere Hälfte rotiert um die Vorbereitung der Tagung. Täglich trudeln Pakete mit Tagungszubehör ein, letzte Abstimmungen mit Lieferanten, Caterern und Tagungscrew passieren. Die Tagung wird groß werden, mindestens genauso groß wie die rote „3“, die gestern geliefert wurde und gerade die Büroräume ziert…

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Noch nicht für die Stud.IP 2014 angemeldet? Dann schnell hier nachholen: http://www.studip.de

Stud.IP-Tagung 2014 & andere Events

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Die Stud.IP-Tagung 2014 wird am 17. und 18. September in Göttingen statt und man, ich freue mich schon darauf. Nicht nur, weil wir bei data-quest in diesem Jahr ein komplett neues Orgateam am Start haben, und das eine besondere Herausforderung wird. Nein, ich freue mich auch deshalb auf die Tagung, weil es wieder ein sehr spannendes Programm gibt, in dem viele Gäste Ihre Projekte um und mit Stud.IP vorstellen. So werden wir u.a. hören, wie Stud.IP sich im Einsatz an Volkshochschulen, bei der Polizei und im Careerservice macht. Dazu gibt es jede Menge Neues zu bestaunen: Stud.IP im neuen Luné-Look, ein Tool, dass Daten aus Prüfungsverwaltung, Modulverzeichnis und LMS zusammenführt und damit Studienplanung und -beratung auf ein ganz neues Level hebt u.v.m. Das ganze Programm und die Anmeldung zur Tagung ist auf http://studip.de/tagung zu finden.

Noch vor der Tagung geht es ins Zelt, bzw. auf den Veganerhof. Das CodeCamp 2014 findet vom 25.-27. Juli in Eschenrode statt. Drei Tage gemeinsam programmieren, schreiben, mit Ideen jonglieren und die 3.1 fertig machen, dazu Spaß haben und Faxen machen. Solche Communityveranstaltungen unterscheiden Stud.IP von anderen Projekten! Anmeldung zum CodeCamp findet sich auf http://www.studip.de/events/codecamp-2014/

Später im Jahr wird es dann noch einen Workshop im eCult-Kontext geben, voraussichtlich im November. Oh, und Apropos Workshop: Der Arbeitskreis Raum- und Ressourcenverwaltung trifft sich am 17.09. – im Rahmen der Tagung.

Stud.IP-Tagung 2014: Programm

Jedes Jahr wieder ein ganz besonderer Moment für mich: Die Veröffentlichung des Tagungsprogramms. Jetzt erblickt es das Licht der Welt, und mit ihm Monate an Arbeit von Call-for-Papers organisieren, interessante Themen abklopfen, coole Projekte ausgraben und in persönlichen Gesprächen Vortragsbereitschaft erfragen. Dann gemeinsam mit der Jury auswählen, Informieren, kommunizieren und organisieren, Material einsammeln und in Form bringen, Tagungswebseite bauen und verlinken und letztlich mit einem erleichterten Seufzen sagen können:

Hier ist es, das Programm der Stud.IP-Tagung 2014. Und es ist gut.

Stud.IP-Tagung 2013

2013

Das war Sie also, die elfte Stud.IP-Tagung. Ingesamt waren mehr Teilnehmer/-innen da als in den Vorjahren – und das, obwohl zeitgleich die GMW-Tagung in Frankfurt war und etliche „Stammgäste“ nicht kommen konnten. In der Summe war das aber trotzdem die bislang eine der launigsten und interessantesten Tagungen, die wir bislang hatten.

Das fing schon beim Tagungsspiel an. Im vergangenen Jahr war uns aufgefallen, dass am Ende der Tagung einige Gäste die Poster ab- und mitnahmen – kein Wunder, bei dem schönen Design. In diesem Jahr gab es das Tagungsdesign 2013 auf einer von fünf Sammelkarten. Die anderen vier Karten zeigten Motive vergangener Stud.IP-Tagungen, wie der Tagung im Jahr 2000, der Stud.IP-Vollversammlung im Jahr 1968 oder der ersten Stud.IP-Zusammenkunft im Jahr 1833.

Motiv der ersten Stud.IP-Tagung aus dem Jahr 1833: Mit Stud.IP trifft das humboldtsche Ideal der Freiheit von Forschung und Lehre trifft auf die Elektrifizierung der Universität.

Motiv der ersten Stud.IP-Tagung aus dem Jahr 1833: Mit Stud.IP trifft das humboldtsche Ideal der Freiheit von Forschung und Lehre trifft auf die Elektrifizierung der Universität.

Die Karten, die von Ralf Stockmann und Cornelis Kater liebevoll im Geist der jeweiligen Zeit designt wurden, konnten sich die Tagungsgäste in den Pausen durch das Lösen von Aufgaben erspielen. Eine nette Abwechselung zum Tagungsprogramm, bei dem es durchaus auch um ernste und trockene Dinge ging. So hören sich „Veranstaltungskategorien“ nicht besonders spannend an, sind aber ein sehr mächtiges Tool in der neuen Stud.IP-Version 2.5, mit denen sich Root per Drag&Drop presets für Veranstaltungen zusammenstellen können. Das interessante: Man kann damit auch ungewöhnliche Dinge anstellen, z.B. Veranstaltungen bauen, die standardmäßig statt einer Infoseite ein Wiki haben. Das ist nur eine von vielen Neuerungen, die in Stud.IP 2.5 enthalten sind. Darüberhinaus gibt es für die Anwender/-innen große Neuerungen wie das neue Forum oder Blubber. Das Forum sieht aus wie man es allgmein von Internetforen kennt, hat aber einige clevere Eigenheiten, die man im Lehrbetrieb gut brauchen kann. Dazu Optionen für mehr Gliederungebenen als normal, eine Gute Suchfunktion, die Möglichkeit das Forum oder Teilbereiche zu abonnieren oder als PDF zu exportieren oder zu drucken.

Neuigkeiten in abonnierten Teilbereichen werden im Benachrichtungscenter angezeigt ähnlich wie bei Apps auf dem Smartphone gibt es jetzt eine rote Zahl in der Kopfzeile, die Neues repräsentiert. Dazu gehören abonnierte Foren, relevante Neuigkeiten in Nachrichtenströmen in Blubber oder auch Nachrichten.
Dazu kommen noch unzählige kleine, praktische Neuerungen, die man sich schon lange gewünscht hat – wie zum Beispiel den „Alles gelesen“ Knopf auf der Übersichtsseite meiner Veranstaltungen.

1968

Nun drehte sich die Tagung aber nicht nur um Neuigkeiten in der Software, auch wenn gerade Forum und Blubber in einem gelungenen „Vortrag zum Mitmachen“ von den didaktischen Expert/-innen des eCult-Verbundprojekts vorgestellt wurden.

Stud.IP ist mittlerweile auch eine Plattform, unter deren Oberfläche viele Anwendungen aus dem (Hochschul-)Alltag zusammenlaufen. Ein Betriebssystem für Bildungseinrichtungen, wenn man so will. Damit ist Stud.IP auch eine strategisch wichtige Säule der Infrastruktur. Als solche muss die Plattform Eigenschaften haben, die die Prozesse einer Hochschule unterstützen. Das ist Campusmanagement, und wie Prozessunterstützung mit Stud.IP künftig aussehen soll, zeigte Jochen Meiners von der Universität Oldenburg am Beispiel von Lehrveranstaltungsplanung, Lehrauftrags- und Lehrbeauftragtenverwaltung.

2000

Wie Stud.IP andere Systeme vernetzt, auch über die Grenzen der eigenen Infrastruktur hinweg, präsentierte Dr. David Böhringer vom Rechenzentrum der Universität Stuttgart. Mit Campsconnect lassen sich ILIAS, Moodle und LSF mit Stud.IP verbinden.

Um Neues aus den Bereich Stud.IP-Mobile und Stud.IP im Zusammenspiel mit Produkten der HIS ging es dann in den sogenannten „Runden Tischen“. Der Running Gag dabei ist, dass es nicht nur ein Tisch ist, und rund sind sie auch nicht. Vielmehr soll der Name andeuten, dass man hier in einem langen Workshop untereinander Neuigkeiten und Best-Practice austauscht. Ähnlich wie bei einem Barcamp kann jeder Teilnehmende Kurzvorträge mit- und sich selbst einbringen.

1883

Unter dem Titel „Was Betreiber wissen müssen“ gab es zwei Beiträge in einem neuen Format. Die Workshops wollen Betreiber von Stud.IP darüber informieren, was sich bei strategisch wichtigen Bereichen tut. Behandelt wurden diesmal die Abbildung von Modularisierung und die neuen Anmeldeverfahren. Das Vortragsteam bestand jeweils aus einem oder mehreren Betreibern von Stud.IPs und Mitarbeitern von data-quest, die die Lösungen vorstellten und die notwendigen organisatorischen Rahmenbedingungen für die Einführung darlegten. Bei den nächsten Stud.IP-Versionen ist es nämlich mit einem Softwareupdate nicht getan, es muss ein sorgfältiger Roll-Out geplant werden.

Während diese organisatorischen Dinge besprochen wurden, ging es in einem parallelen Panel um praktische Dinge. Lukasz Kopinke von Blubbsoft stellte die Modulevaluation mit Zensus vor, Friederike Holle und André Klaßen vom ELAN e.V. zeigten das Audience-Response-System Cliqr für Stud.IP und sammelten Didaktikbits, und Christiana Schuhen und Oliver Oster von der Universität Bremen ließen die Workshopteilnehmer/-innen das Stud.IPad ausprobieren.

In weiteren Vorträgen zeigte Dr. Daniel Staemmler das stark modifizierte Stud.IP der Quadriga Hochschule Berlin und Johannes Stichler das optisch ordentlich durchgeschüttelte n.e.o., wie Stud.IP an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen heisst. Das steht für networking-eLearning-Organisation und trifft damit alle Kernkompetenzen von Stud.IP auf den Punkt.

Abschliessend wurden noch zwei Tools vorgestellt, die, so stellte sich in der Diskussion heraus, starke Anknüpfungspunkte haben: Nico Müller berichtete über ePortfolios nach GHR300, während Dr. Sabine Rey von der Informatik der Universitätsmedizin Göttingen und Arne Schröder von data-quest das Lerntagebuch mit Prokrastinationsvisualisierung präsentierten und den wissenschaftlichen Hintergrund erläuterten.

Zusammengefasst lässt sich die Stud.IP-Tagung 2013 nur als voller Erfolg bezeichnen. Die Ziele „über Neuheiten Informieren“ und „gegenseitigen Austausch fördern“ wurden nicht nur während des offiziellen Teils der Tagung, sondern auch im Rahmenprogramm (Tagungsgamification, Sprichwortstadtführung, Irischer Abend im eigens angemieteten Irish Pub, etc.) erreicht. Die hohen Noten und zufriedenen Kommentare auf den Feedbackbögen sind Motivation, um im nächsten Jahr wieder eine genauso gute Tagung hinzubekommen.

Apropos: Im nächsten Jahr findet die Tagung am 17. und 18. September 2014 in Göttingen statt.
Die Verantwortlichen der GMW-Tagung wissen Bescheid und wurden gebeten, ihre Tagung NICHT auf diesen Termin zu verschieben 😉