Archiv der Kategorie: 'Sonst noch was…'

Es war einmal: Stud.IP 0.1 – Eine Arbeitserleichterung muss her!

27.05.2007

Herbst 1999. In einer heruntergekommenen ehemaligen Kinderklinik sitzt eine kleine Gruppe von Menschen beisammen und will „etwas mit Internet und Datenbanken machen”. So verschieden die Typen auch sind – sie haben zwei Dinge gemeinsam: Alle sind für die Internetseiten ihrer Institute verantwortlich. Und alle haben eigentlich etwas besseres zu tun.

„Ich habe eine Idee!“, ruft irgendwann ein jünger Teilnehmer begeistert. „Wie wäre es, wenn wir eine Oberfläche für die Kaffeemaschinensteuerung in unseren Institutsküchen schreiben? Man könnte sehen, wie viel Kaffee noch vorhanden ist und per Internet neue Kannen aufsetzen und…“
Ein langhaariger Biologe blickt ihn ungläubig an. „Nein. Das funktioniert nicht.“
„…Kaffeerezepte über das Internet austauschen. Nicht? Warum nicht?“
„Kaffeemaschinensteuerungen sind Closed-Source. Damit können wir hier nicht arbeiten. Wir machen hier Open-Source“
Der Biologe erklärt das Konzept von OpenSource. Alle nickten betroffen und grübeln weiter.
Ein blonder Soziologe meldet sich zu Wort: „Ich habe da so ein Projekt, das nennt sich ESO und das steht für „elektronischer Seminarordner”. Klingt gut, oder? Allerdings muss man alles von Hand machen. Vielleicht kann man das irgendwie automatisieren, so dass die Studierenden ihre Dokumente selbst hochladen können?“
Plötzlich wird es unruhig im Raum, die Gesichter erhellen sich und „Arbeitserleichterung“ steht allethalben auf die Stirne geschrieben.
„Ist so etwas schwer zu programmieren? Wer kann überhaupt programmieren? Und wie soll das realisiert werden?“
Wieder ist es der Biologe, der die aufkommende Panik verhindert.
„Diese Anwendung soll in PHP geschrieben werden und eine Datenbank namens MySQL nutzen. Wir brauchen einen Linux-Server. Ich habe gesprochen.“
Der Initiator der Runde und Besitzer des Büros, ein Kommunikationswissenschaftler, bekommt Flecken im Gesicht.
„Linux? Ein kostenloses Betriebssystem? Können wir das nicht auf Windows programmieren? Da kenne ich mich wenigstens aus! Ich will das nicht. Das macht mir alles Angst!“
Der Biologe erklärt seelenruhig die Vorteile des freien Betriebssystems, duldet keine Widerrede und installiert bei dem nächsten Treffen vor staunenden Augen das fremdartige Stück Software. Alle sind begeistert. Der Biologe und der Kommunikationswissenschaftler einigen sich darauf, sofort mit den Programmierarbeiten anzufangen und die Ergebnisse so bald wie möglich in einem Seminar zum Thema Kurzfilmpraxis einzusetzen.
„Wo fangen wir nur an? Ich habe hier zwar das teuerste und dickste Buch zum Thema PHP-Programmierung gekauft, aber können wir nicht erstmal etwas einfaches und fertiges nehmen und das als Grundlage verwenden? Ich könnte zum Beispiel für mein Seminar ein Forum gebrauchen, denn meine Studierenden sollen Drehbücher diskutieren. Ich bin schließlich Kommunikationswissenschftler!“.
Der Biologe setzt sich an den Rechner und nimmt einige versierte Handgriffe vor. Nach etwa 15 Minuten hat er auf dem neuen Server ein einfaches Forum installiert. Der Kommunikationswissenschaftler kann es kaum glauben, ist aber schon nach wenigen Minuten ausprobieren unzufrieden.
„Das ist unglaublich. Allerdings muss das ganz anders. Ich hab da schon eine Handvoll Ideen. Mann muss sofort sehen können, was neu ist. Und wer am meisten geschrieben hat, damit die Studierenden untereinander in einen Wettstreit um den aktivsten Teilnehmer treten. Und jeder muss sich selbst darstellen können und…“

Wenige Tage später kommt die Kerngruppe wieder zusammen. Inzwischen existiert ein einsatzfähiges Forensystem und der Kommunikationswissenschftler ist noch immer dabei, neue Ideen zu verkünden.
Sofort werden Teilnehmer des Seminars Kurzfilmpraxis gezwungen, dieses Forum zu nutzen. Die erste Funktion des bisher noch namenlosen Stud.IP ist entstanden.

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Wo seid ihr?

12.05.2007

Ich glaube ja eigentlich nicht an solchen Schnickschnack, aber wenn man ein Zeichen, einen Wink und nicht nur einen kleinen sondern schon den sprichwörtlichen mit dem Zaunpfahl bekommt, sollte man der Sache vielleicht doch mal nachgehen und seiner Bestimmung folgen. Vorhin haben wir in gemütlicher Runde das Gummibären-Orakel befragt. Es ging der Reihe nach und die Runde staunte. Das Orakel kannte uns alle! Die Deutungen des Orakels stimmten meist zu 109%. Ich war an der Reihe und zog: “Zwei rote, ein gelbes, ein weißes und ein orangenes Bärchen”.

Mir schwante nichts Gutes. Irgendwie hatte ich es ja schon immer gespürt: Irgendetwas stimmt in meiner Umgebung nicht. Ich konnte bisher nur nicht genau sagen was es ist, nur so ein ständiges ungutes Gefühl in der Magengegend.

Unsere Gäste sind längst gegangen und ich sitze am Computer und surfe etwas ziellos kreuz und quer durchs Internet. Im Hinterkopf geistert immer noch der Spruch des Orakels umher und treibt sein Unwesen.

“… Ein Fremder schleicht Richtung Badezimmer – mit einem Messer in der Hand!
Grusel! Schrei! Schock!…”

Ich bin auf den Seiten von SourceForge angekommen, und freue mich über die Stud.IP-Downloadzahlen. Die Version 1.5 ist seit 4 Wochen online und wurde bereits 400 mal herunter geladen. Die vorherige Version hat es auf über 3000 Downloads geschafft. Plötzlich habe ich einen Satz von der letzten Tagung wieder im Ohr, ich glaube, er war von Marco:
“Es gibt ca. 60 bekannte Stud.IP Installationen.”

400 – 3000 – 60 – sechzig, dreitausend bzw. vierhundert.

Die Zahlen passen doch irgendwie nicht zueinander. Da ist eine Differenz von 340 bzw. sogar 2940. Ich bekomme eine Gänsehaut – die Nackenhaare stellen sich auf. Sie können doch nicht zu Dutzenden von schwarzen Krähen angefallen oder schlimmer noch hinter Duschvorhängen … ich kann gar nicht dran denken. Tausend Gedanken schwirren mir plötzlich durch den Kopf. Irgend jemand lädt da junge ahnungslose Stud.IP’s herunter und lässt sie verschwinden. Gibt es irgendwo ein schwarzes Loch in den Weiten des Internets, in das sie wie die Lemminge einer nach dem anderen hineinmarschieren? Oder steckt da etwa die Konkurrenz dahinter? Aber nein, so verzweifelt kann sie doch noch nicht sein, dass sie Stud.IP’s fängt und für Experimente in kleine Käfige steckt, verkabelt und beobachtet?
Schnell bin ich bei google und fange an zu suchen. Aber was ich auch eingebe, es werden nicht wirklich mehr … Als letzten Versuch richte ich eine Mailadresse ein:

vielleicht haben es ja doch ein paar geschafft und konnten sich befreien und/oder entkommen …
Voller Frust beiße ich den Orakelbären erst den Kopf ab und verschlinge sie dann ganz.
So, selbst schuld! ;-)

Stud.IP ist Millionen wert!

11.05.2007

Der große Vorteil von Open-Source-Projekten ist die dahinterstehende Manpower. Durch die Mitwirkung vieler Freiwilliger fließen mehr Personenstunden in den Code und das Testing, als ein einzelnes Unternehmen es sich jemals leisten könnte.
Nunja, vielleicht mit Ausnahme von MicroSoft und Google.

Nehmen wir mal an, ein Unternehmen möchte Stud.IP nachprogrammieren.
Von Grund auf.
Was müsste dafür investiert werden?
Die Antwort liefert OhlOH, ein Web 2.0-Service der lustigeren Sorte. OhlOh wird mit den Daten eines Entwicklungssystem gefüttert.

Ein solches Entwicklungs- oder Versionsverwaltungssystem muss man sich wie eine Werft vorstellen. Darin liegt die Software (das Schiff) im Trockendock. Alle Entwickler arbeiten daran, verbessern hier was, fügen dort neue Teile hinzu oder schrauben einfach ein wenig herum. Dabei steht der Werftvorarbeiter hinter den Schraubern und protokolliert jede einzelne Änderung akribisch auf seinem Klemmbrett. Sollt nun durch ungeschickte Schrauberei das Heck des Schiffes versehentlich explodieren, kann der Vorarbeiter alarmiert und auf Knopfdruck alle Änderungen rückgängig gemacht werden um den alten Zustand wieder herzustellen.
Die Werft kann noch mehr, aber das interessiert hier gerade nicht.
Wichtig ist, dass in dem Entwicklungssystem der gesamte Code liegt, sowie die Informationen wer-was-wann-wo-gemacht hat.

OhlOh wertet Informationen von Entwicklungssystemen (unseres heist übrigens SUBVERSION – wie auch sonst, knick-knack, sie wissen schon) aus und stellt die Ergebnisse zur Verfügung.
Dennis Reill, vormals Mitglied der Stud.IP CoreGroup, hat OhlOh mal mit den Daten des Stud.IP-Versionsverwaltungs- und Entwicklungssystems gefüttert. Die Ergebnisse sind durchaus interessant und führen einem mal wieder vor Augen, wieviel eigentlich in Stud.IP steckt.

Um auf die Frage zurückzukommen, was man investieren müsste um Stud.IP neu zu schaffen:
Stud.IP soll, allein von der investierten Arbeitszeit her, 4.6 Millionen Dollar wert sein. Das entspricht etwa 3.407.750 Euro (oder 345.887.800 Angolanischer Kwanza).
Zumindest wenn man davon ausgeht, dass ein Programmierer rund 50.000 US-Dollar pro Jahr verdient. Tatsächlich sind deutsche Programmierer besser bezahlt als Ihre amerikanischen Kollegen. Nimmt man die c´t-Gehaltsstudie für Angestellte als Grundlage, kommt man bei einem durchschnittlichen Gehalt auf einen Wert von rund 4,8 Millionen Euro (das entspricht rund 428.404.541 Bangladeschischer Taka).
Beeindruckend, nicht wahr?

Man bräuchte rund 84 Mannjahre an Arbeitszeit, rechnet OhlOh aus, um die 320.000 Zeilen Code nachzuprogrammieren. Außerdem stellt die Seite gleich noch ein Zeugnis für das Projekt aus, prophezeit die Zukunft und gibt Statistiken an, wer wohl der fleissigste Programmierer ist.

Alles in allem ein netter Spaß, den sich jeder mal ansehen sollte: http://www.ohloh.net/projects/5227
Für den Fall, dass jetzt jemand auf die Idee kommt uns kaufen zu wollen: inkl. aller NICHT im Subversion erfassten Tätigkeiten dürfte Stud.IP rund 15 Millionen Euro wert sein.
Runden sie auf 20 und wir kommen ins Geschäft.
Vielleicht ;-)

Hilfe!

23.03.2007

Das neue Semester steht vor der Tür und damit auch jede Menge neuer Nutzer an den Hochschulstandorten.
Gerade zum Studienbeginn ist das Leben kompliziert und hektisch, Orientierung in der fremden Welt fällt schwer.
Und dann gibt es da noch dieses Dings, diese Lernplattform mit dem ulkigen Namen, wo man sich anmelden muss, weil man sonst keine Veranstaltungen belegen kann. Aber wie kommt man in dieses Stud.IP-Dingens nur rein? Wo bekomme ich das Passwort her, wo in den Weiten des Netzes ist der LogIn? Auf www.studip.de kann ich nirgendwo ein Passwort eingeben?!

Dabei kann alles ganz einfach sein, wenn man folgendes weiß:
Stud.IP wird nicht zentral betrieben. Weder von data-quest noch von sonstwem. Klar leistet data-quest auch Support, aber nicht für “Endkunden” – wir haben in der Regel keinen Zugriff auf die Administrationsfunktionen der Standorte und können, selbst wenn wir wollten und es noch so dringend ist, keine Passwörter für, sagen wir mal, die Uni Trier verschicken.

Jede Hochschule, die Stud.IP einsetzt, hat eine eigene Installation, in der Regel im zuständigen Rechenzentrum. Und genau dort sitzen auch die Ansprechpartner, die bei Fragen weiterhelfen können.

Um es etwas einfacher zu machen, hier eine FAQ für neue Nutzer:

Hilfe-FAQ

Frage: Woher weiß ich, welches Stud.IP das richtige für mich ist?
Antwort: Unter www.studip.de gibt es Links zu fast allen uns bekannten Standorten. Wählen Sie in der Drop-Down-Liste die Stadt aus in der Sie studieren und klicken Sie auf “GO” um zur Startseite des Stud.IPs vor Ort zu gelangen. Bitte beachten Sie, dass es teilweise mehr als ein Stud.IP pro Standort gibt: in Osnabrück haben Sie die Wahl zwischen dem Stud.IP der Fachhochschule oder der Universität.

Frage: Ich bin auf der Startseite des richtigen Stud.IPs. Und nun?
Antwort: Der Zugang zu Stud.IP kann unterschiedlich sein:
1. Wenn Ihr Stud.IP “offen” ist, müssen Sie sich zunächst online registrieren. Haben Sie die Registrierungsformulare ausgefüllt und abgesendet, rufen Sie Ihre E-Mails ab: Stud.IP hat Ihnen eine Bestätigungsmail zugesandt, in der es einen langen Link gibt. Klicken Sie den an und loggen Sie sich mit Nutzername und Passwort ein. Jetzt können Sie Stud.IP nutzen.

2. Oft sind Stud.IPs an sog. “zentrale Authentifizierungsdienste” angeschlossen. Diese ermöglichen es, dass Sie nur einen Nutzernamen und ein Passwort für alle Dienste und Systeme der Hochschule bekommen. Sie erkennen ein geschlossenes Stud.IP daran, dass es auf der Startseite zwar den Button “LogIn” gibt, die Option “Registrieren” fehlt aber.

Frage: Woher bekomme ich ein Passwort für ein “geschlossenes” Stud.IP?
Antwort: Das ist von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. In der Regel sind auf der Startseite geschlossener Systeme Hinweistexte zu finden, wie Sie an ein Passwort kommen. Manche Hochschulen verschicken vor Beginn des Studiums Briefe, in denen Zugangsdaten stehen. Bei anderen muss man im Rechenzentrum vorbeischauen und ein Formular ausfüllen um einen Hochschulaccount zu bekommen.

Frage: Ich finde keinen Hinweis darauf, woher ich meine Zugangdaten bekommen soll! An wen kann ich mich wenden?
Antwort: An die Ansprechpartner vor Ort.

Frage: Woher weiß ich, wer meine Ansprechpartner sind?
Antwort: Klicken Sie auf der Startseite Ihres Stud.IPs auf das Stud.IP-Logo in der Kopfzeile (ganz oben). Sie kommen dann in den meisten Fällen zum Impressum, in dem die Mailadressen der Ansprechpartner hinterlegt sind.

Frage: Mail schreiben dauert mir zu lange oder das Impressum ist in meinem Stud.IP abgeschaltet. Was nun?
Antwort: Unter diesem Link finden Sie Ansprechpartner z.T. mit Telefonnummern. Manche Hochschulen haben bereits Hotlines für Fragen zu Stud.IP.

Frage: OK, ich bin im richtigen Stud.IP. Wie komme ich nun an meine Kurse?
Antwort: Das verrät Ihnen die Hilfe zu Stud.IP. Einfach auf das Fragezeichen in der Kopfleiste klicken oder auf http://hilfe.studip.de nachschauen. Wie man Veranstaltungen sucht und sich dafür anmeldet steht hier.

Frage: Ich weiß immer noch nicht an wen ich mich wenden soll!?!
Antwort: Es gibt eine allgemeine Mailingliste, die weiterhelfen kann wenn alles andere versagt. Schreiben Sie Ihr Problem unter Angabe Ihres Standortes (!) an studip-users@lists.sourceforge.net.

Frage: Ich habe Verbesserungsvorschläge oder ganz allgemeine Fragen zu Stud.IP. Wohin damit?
Antwort: Auf den Anwender- und Entwicklerserver. Unter http://develop.studip.de treiben sich alle Entwickler von Stud.IP herum, hier können Fragen und Anregungen gepostet werden.

Sicher ist sicher

27.01.2007

Der erste Monat des neuen Jahres ist fast rum und es wird Zeit, mal an die guten Vorsätze zu denken. Nein, nicht mit dem Rauchen aufhören, das ist zu kompliziert, da müsste ich ja erst mal anfangen :-) . Dieses Blog existiert nun schon eine Weile und enthält von mir noch keine einzige Zeile. Ich würde ja lieber was programmieren und PHP besitzt ja auch zu fast jeder Datenbank eine Schnittstelle, nur die zum eigenen Denkapparat gibt es noch nicht :(
Nun also was gibt es neues? Nächste Woche tagt das höchste Gremium der Stud.IP-Gemeinschaft, die Stud.IP-CoreGroup! Die Entscheidungsfindung war sehr demokratisch: erst wurde abgestimmt, ob wir uns treffen, dann welche Woche und wo und zum Schluss noch mal ganz konkret der Tag und die Uhrzeit. Ergebnis: nächsten Dienstag 11:00 Uhr in Hannover. Mein Nachteil: die Bahn konnte sich noch nicht entschließen, eine ICE-Direktverbindung Jena-Hannover einzurichten. Also geht es Dienstag um halb sieben erst mal mit der Bimmelbahn … ähm, Tschuldigung … mit dem Regionalexpress nach Göttingen. Dort brauche ich zum Glück nicht um den Anschluss bangen – die Göttinger nehmen mich mit dem Auto mit nach Hannover. :-)
Dort haben wir zwar sechs Stunden Zeit vorgesehen, aber die Liste der Punkte, die geklärt werden sollen, ist lang und in der Vergangenheit hat die geplante Zeit nie gereicht… Es wird hier sicher anschließend einiges zu berichten geben.
Meine Fahrkarte habe ich bereits, den Rucksack muss ich noch packen, aber es ist ja auch erst Samstag und noch etwas Zeit. Den Laptop werde ich dort sicher nicht brauchen, schließlich wollen wir ja beraten und nicht programmieren. Den gewonnenen Platz werde ich sicherheitshalber mit zusätzlichem Proviant füllen. Dass ich in Hannover hungern muss, habe ich keine Bedenken, schließlich gibt es dort ja ausgebildete Köche als Hiwis :-) … aber der Weg dorthin ist lang und manchmal stellt ja selbst die Bahn überraschend ihren Betrieb ein und die Sachen, die ich von Marcos Auto hier im Blog gelesen habe, sind auch etwas bedenklich – also sicher ist sicher. :-)

Eleven-Fiftynine

18.10.2006

11:59 ist nicht nur einer der besten Songs von Blondie, sondern auch eine dramatische Deadline:

Hallo Herr Bohnsack,

ich habe mich gestern angemeldet und kann mich auch an mein passwort erinnern, doch studip sagt, dass es meinen benutzernamen nicht gibt, ich habe nur noch bis 23.59 zeit mich für die deutschvorlesungen einzutragen was soll ich nun tun ?????

Ich würde ja gerne helfen, obwohl ich für sowas nun wirklich nicht zuständig bin, aber ein großes Herz für verzweifelte Erstis habe.

Aber: ohne einen Hinweis darauf, um welches Stud.IP an welcher Hochschule es sich handelt, kann ich die Mail nicht mal an die zuständigen Admins vor Ort weiterleiten.

Was in diesem Fall aber auch egal gewesen wäre: die obige Mail kam bei mir um 23.37 Uhr an.
:-(

Elitewundern

13.10.2006

Kann mir jemand erklären warum das als Eilmeldung erscheint?


Ick wunder mir…
“Eilmeldungen” behält SPIEGEL-Online normalerweise Flugzeugabstürzen vor.

E Learning Platt Form

11.10.2006

Der Orthograph in mir kann nicht länger schweigen. Von der CampusSource-Tagung wird inhatlich noch zu berichten sein, aber was mir auf großen Plakaten entgegensprang, lässt mich nicht in Ruh.

“Open Source e-Learning Plattformen und Werkzeuge für Ihr Wissensmanagement.”

Hallo Bindestrich? Gestern zu lang gefeiert und es heute nicht mehr aufs Plakat geschafft? Die E Learning Branche scheint besonders an fällig zu sein für das Deppen Leer Zeichen, wie mir schon häufig auf gefallen ist. Nicht, dass je mand nach her behauptet, ich würde die Kollegen von der Campus Source Initiative im Besonderen durch den Kakao ziehen wollen. Das machen alle so.

What to the vulture sind z.B. online Kursteilnehmer? Die können im Gegen Satz zu Onlinekurs-Teilnehmern nicht mal offline sein, z.B. um mal für kleine König’s Tiger… oder so. Da für können sie aber on line bei einem off line Kurs im Lern Management System Teil nehmen.

So eine Lern Platt Form ist eh ein kompli ziertes Ding, was man da nicht alles vorher beachten muss: Prozess Ketten Optimierung, Work Flow Management, E Learning Incentives, Nutzer Support Zentren, Cost Benefit Analysen, Online Material Auto Renn Systeme und, und, und. Klar, dass da runter die ortho Graphie leidet. Aber dann bitte kon sequent: “Open Source E Learning Platt Formen und werk Zeuge für Ihr Wissen Management.”

Mehr unter: http://www.deppenleerzeichen.de

Stud.IP und die Kornkreiszeichen (GadgaZ #1)

29.09.2006

Kornkreise

In welcher Verbindung stehen eigentlich Stud.IP und die gängigen Kornkeiszeichen?
In gar keiner. Aber wenn man keine reißerische BLOG-Überschrift hat wird man im Web2.0 Zeitalter nicht mehr gelesen – so einfach ist das.

Früher war natürlich alles besser. Daher hört diese neue Serie auch auf den nostalgischen Namen “Geschichten aus der guten alten Zeit“.
In unserer ersten Folge soll die Frage geklärt werden:

Wo kommt eigentlich das Logo her und was will es uns sagen?

Wie ausnahmslos alles an Stud.IP ist auch das Logo aus einer kreativen Blubbersuppe entstanden – viele Leute haben etwas daran rumgeköchelt. Vor dem Logo brauchten wir im Sommer 2000 erst mal einen Namen. Den hat Cornelis Kater vor meinen Augen erfunden, schick fand ich spontan den Technikbezug mit IP hintendran (IP-Adresse, englisch auszusprechen). Aus dem “Studentischer Internetsupport von Präsenzlehre” wurde dann irgendwann der “Studienbegleitende”, um sich etwas aus der Fricklerecke zu lösen.

den Schriftzug hat dann Tobias Möller geliefert, in einer mir damals futuristisch-unbekannten Schrift. Wer den Punkt rot gemacht hat habe ich ehrlich gesagt vergessen. Ich war nur dafür dass er sanft blinken sollte – wie das die MACs so schön vorgemacht haben. Das sah dann schon ganz hübsch aus, ich wollte aber gerne noch etwas Grafisches – und habe dann die Bögen dazugemalt. Und nein, die sollen keine Kornkreise darstellen in Erwartung der Ankunft des höchsten Wesens, sondern: einen Hörsaal. Merke: die Lücken sind somit Treppenaufgänge zwischen den Sitzreihen.
Logo

Selbstkritisch sei angemerkt, dass von unserem Didaktik-Konzept her ein Seminarraum angebrachter gewesen wäre – aber wie stellt man den dar? Oder, wie einer meiner wissenschaftlichen Ziehväter zu sagen pflegt wenn es um klickmichbuntigrafikeninpowerpoint geht: “Nun, visualisieren sie mal nachhaltige Finanzwirtschaft“.

Jetzt ist das Logo 6 Jahre alt und damit das älteste Designelement von Stud.IP überhaupt. Mal sehen ob es die 10 noch vollkriegt, aber ich finde es immer noch recht hübsch!

Firefox Such-Plugin für das Stud.IP Blog

16.09.2006

jetzt als Download: ein Such-Plugin für das Stud.IP Blog

hier herunterladen

installation:
herunterladen, entpacken (zip-archiv) und in das Verzeichnis kopieren:

  • Linux: “/usr/lib/Mozilla/searchplugins”
  • Windows: “c:\Programme\Mozilla.org\Mozilla\searchplugins\”
  • Mac OS X: “/Applications/Mozilla.app/Contents/MacOS/Search\
    Plugins/”

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