Die Menschen hinter Stud.IP: Frank Ollermann

Mit der Reihe „Die Menschen hinter Stud.IP“ wollen wir dem Stud.IP-Projekt wortwörtlich mehr Gesicht geben. Die Menschen, die sich als Entwickler, im Stud.IP-Verein oder auf vielen anderen Wegen besonders intensiv darum bemühen, Stud.IP zu verbessern, kommen selbst zu Wort.

Frank Ollermann, Jg. 1977, Core-Group-Mitglied aus Osnabrück. Zuständig für Anwenderdokumentation und GUI-Richtlinien, Usability-Betrachtungen und Psychologisches.

1. Kannst du dich noch an deine erste Begegnung mit Stud.IP erinnern? Was war dein erster Eindruck und wie kam es dazu, dass du vom reinen Nutzer zum Mit-Macher geworden bist?

Meine erste Begegnung mit Stud.IP war im Jahr 2003, als ich im damaligen Zentrum zur Unterstützung virtueller Lehre (virtUOS) arbeitete. An der Universität Osnabrück hatten wir zuerst ein kommerzielles System im Einsatz, das sehr sperrig zu bedienen war. Als ich dann das erste Mal Stud.IP gesehen habe, habe ich gleich gemerkt, dass es viel besser „flutscht“, und war von Anfang an sehr angetan. Zum Mitmacher bin ich „dienstlich“, also über meine Arbeit im virtUOS geworden.

2. Was ist heute deine Rolle im Stud.IP-Team? Was machst du ansonsten beruflich? Team heißt immer auch: Verteilte Aufgaben und Kompetenzen. Was können die anderen besser als du und wo bist du besonders gut?

Ich bin in der Core-Group für Usability-Fragen und für die Nutzerdokumentation zuständig. Außerdem muss natürlich auch immer wieder über neue Features u.ä. diskutiert werden. Eine Abschätzung des zeitlichen Aufwandes fällt mir schwer, weil das alles sehr stark mit anderen Arbeitsabläufen verschränkt ist. Im Rahmen des Verbundprojekts eCULT bin ich dafür zuständig, sämtliche Entwicklungsarbeiten, die im Rahmen dieses Projekts anfallen, zu koordinieren. Da werde ich sicherlich wieder mehr mit Stud.IP zu tun haben als in den letzten Monaten.

„Ansonsten“ bin ich Leiter des Geschäftsbereichs Virtuelle Forschung und Lehre im virtUOS. Da geht es unter anderem um übergeordnete Aufgaben der Arbeitsorganisation und um strategische Planungen rund um die Themen E-Learning und E-Science.
Was meine Rolle im Team angeht, so sehe ich meine Stärken und Schwächen auf den beiden Seiten derselben Medaille: Ich bin kein Programmierer und kann daher nicht mal eben schnell Korrekturen oder Erweiterungen am Quellcode vornehmen. Andererseits laufe ich nicht so sehr Gefahr, Probleme aus Sicht eines Programmierers anzugehen, sondern kann Stud.IP mehr von außen betrachten.

3. Benutzt du Stud.IP eigentlich selbst? Wofür?

Im virtUOS benutzen wir Stud.IP für verschiedene Aufgaben, vor allem für die Außendarstellung über die externen Seiten. Ich selbst setze Stud.IP jetzt für einen Lehrauftrag ein.

4. Wenn du einen Wunsch frei hättest für etwas, dass Stud.IP über Nacht besser, anders oder überhaupt kann: Was wäre das?

Dass Stud.IP auch mobil gut bedienbar ist.

5. Welche Software oder Webdienste benutzt du gerne, an welchen Softwareprojekten arbeitest du mit – abgesehen von Stud.IP?

Ich benutze gerne Facebook und Google+, vor allem um mit Menschen in Kontakt zu bleiben, bei denen mir das, z.B. aufgrund der großen Distanz, sonst schwer fallen würde. An anderen Softwareprojekten arbeite ich eigentlich nicht, jedenfalls nicht direkt. Stud.IP ist da gewissermaßen mein ein und alles.

7. Wenn weder Stud.IP noch Job anstehen – was macht dir Spaß, gibt dir neue Energie und macht für dich das Leben lebenswert?

Ich betreibe Familienforschung und komme dabei mit vielen netten entfernten Verwandten in Kontakt. Das macht mir derzeit sehr viel Spaß. In diesem Zusammenhang lese ich auch sehr gerne Sachbücher mit geschichtlichen Themen. Außerhalb meiner vier Wände bin ich gerne in der Natur oder auf Reisen, um Energie zu tanken und neue Eindrücke zu sammeln. Leider bleibt mir dafür nicht so viel Zeit, wie mir lieb wäre.

8. Wo steht ihr in 5 Jahren – also du und Stud.IP?

Fünf Jahre ist ja nun zufällig genau die Projektlaufzeit von eCULT. Am Ende dieser Zeit werde ich Stud.IP noch sehr viel besser kennengelernt haben und jede Frage beantworten können. Stud.IP wird in fünf Jahren technisch runderneuert, einheitlich, zeitgemäß und mobil bedienbar und noch besser auf die Anforderungen von Lehrenden und Studierenden angepasst sein.

 

Das Interview führte Tobias Thelen.

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