PlugIns: von Lehre bis Casino Royale

Spielen in einem LMS?
Mit Stud.IP geht das.

Seit Stud.IP die grandiose PlugIn-Schnittstelle besitzt ist es relativ leicht eigene Erweiterungen zu programmieren und an das System anzudocken. Das macht es etwas einfacher, dass System um standortspezifische Besonderheiten zu erweitern ohne bei jedem Update wieder mit größeren Umbauten und Nachrüstungen anfangen zu müssen. Mittlerweile gibt es eine stattliche Anzahl an Erweiterungen für Stud.IP, die auf dem PlugIn-Marktplatz zu finden sind. Viele davon bieten Funktionen, die für die Lehre, Verwaltung der Hochschule oder Systemadministration sehr praktisch sind (wie die Sprechstundenanmeldung, die zentrale Evaluation oder die Nutzerverwaltung), die aber nicht in das Kernsystem integriert wurden. Dies hat verschiedene Gründe, angenehmer Nebeneffekt ist aber, dass das eigentliche Kernsystem schlank und bedienbar bleibt und nicht mit allen möglichen Funktionen vollgemüllt wird, die am Ende doch nur an zwei Standorten wirklich benutzt werden.

Andere PlugIns sind zur Erbauung der Nutzenden gedacht und daher irgendwie auch sinnvoll, obgleich das Viele durchaus anders sehen. Aber: Zocken mit Stud.IP macht Spass!

Als unerwartet beliebt hat sich das Veranstaltungs-PlugIn „Murmeln“ erwiesen, eine anspruchsvolle Open-Source-Variante des beliebten „Jawbreaker“. Einfach mal vom Lernstress abschalten und gleich in Stud.IP eine Runde spielen hat anscheinend seinen Reiz. Nicht nur für Studierende, wie mir unlängst eine Dozentin mitteilte. Das Geständnis wurde vom Nicken ihrer umstehenden Kolleginnen begleitet, so dass hier kein Einzelfall vermutet werden kann.

Bisher war „Murmeln“ das einzige Spiel für Stud.IP, zum Fest der Feste gibt es nun ein kleines Geschenk von data-quest für alle Stud.IP-Betreiber/-innen und Nutzer/-innen: das Stud.IP-Roulette!

Bei dieser spezielle Form des Roulettes dienen Stud.IP-Scorepunkte als (virtueller) Einsatz – sie werden nicht wirklich angetastet, wer aber alles verzockt muss erst wieder in Stud.IP aktiv werden und neue Punkte sammeln um weiterspielen zu können.

Wer keinen netten Root findet, der das Stud.IP-Roulette z.B. im Feedback-Forum des eigenen Stud.IP installieren mag, es aber trotzdem mal ausprobieren möchte, kann dies auf dem Demoserver in der Testlehrveranstaltung tun.

Vielen Dank an Alexander Wildschütz, der das PlugIn in nur zwei Wochen während eines Praktikums bei data-quest programmiert hat. Kleiner Nachteil: wegen der Kürze der Zeit gibt es keine Browseroptimierung, zur Nutzung werden Firefox oder Opera empfohlen.

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