Stud.IP 1.7: Getreide und Blitze

Während auf dem Developerserver schon wieder heiße Diskussionen um Features zukünftiger Versionen, eine Renovierung des PlugIn-Marktplatzes und Langzeit-Modernisierungsprojekte toben, hat eine neue Version von Stud.IP die Welt erblickt.

Hat mal wieder, ach, Schweiß und Mühe gekostet, sich aber auch gelohnt.
Meine persönlichen Highlights der 1.7:

Shibboleth
Stud.IP ist jetzt „Shibboleth Ready“. Damit kann man Nutzer einer Installation in einer anderen zulassen und somit z.B. Hochschulübergreifende Lehre anbieten. Vernetzte Stud.IPs – das wünschen sich viele Betreiber und Dozierende schon lange.

Flash-Videos
Die Möglichkeit Flash-Videos einzubinden ist ein Nebenprodukt des Campusmedien-PlugIns. Mit dem PlugIn lassen sich Flash-Filme des Institus für Wissenschaftlichen Film direkt in einer Stud.IP-Veranstaltung recherchieren und verfügbar machen. Das Angebot an Flash-Filmen im Campusmedien-Katalog wird gerade ausgebaut, was aber jetzt schon funktioniert: Flash Filme einfach im Dateibereich von Stud.IP hochladen und gleich angucken oder ein Netzvideo an einer beliebigen Stelle (Z.B. Forum, eigene Homepage) einbinden. Funktioniert genauso einfach wie das Einbinden von Bildern.

Unter der Haube
Stud.IP 1.7 bringt diesmal nicht nur, aber auch Veränderungen unter der Haube mit. Zu den in-Deep Veränderungen gehören z.B. PDO als neue Methode des Datenbankzugriffs und ein Refactoring der PlugIn-Schnittstelle. Alles wichtig, für Nicht-Programmierer wie mich aber eher unspannend.

Weitere coole Dinge
An der Oberfläche gibt es neue Dinge, die das Leben leichter oder zumindes schöner machen:
– Die überarbeitete Personen- und Veranstaltungssuche vervollständigt automatisch Suchbegrife schon während der Eingabe
– Kleinansichten von Nutzerbildern gibt es an verschiedenen Stellen im System
– Anmeldeverfahren zu Lehrveranstaltungen wurden überarbeitet
– Wikiseiten können Inhaltsverzeichnisse anzeigen
– Bei freien Stud.IPs (d.h. nicht mit einem LDAP oder einem anderen zentralen Verzeichnisdienst) kann die Neuregistrierung auf bestimmte Mailadressen eingeschränkt werden (es können sich dann z.B. nur Personen mit einer XYZ@stud.uni-dingsbums.de-Adresse anmelden), ausserdem gibt es eine Selbstbedienungsfunktion zur Anforderung neuer Passwörter

Stud.IP 1.7 ist schon seit März an der Universität Göttingen im Einsatz und arbeitet dort unter Solaris – fehlerfrei und äußerst performant.

Fazit: eine schöne, runde Version, die nicht nur unter der Oberfläche neue Wege geht. Durch die neuen Funktionen bekommt man auch als Nutzer/-in mal wieder was von den Mühen und der vielen Arbeit mit, die die Entwickler jeden Tag in das Projekt Stud.IP stecken.

Ach ja: wer jetzt noch herausfindet woher der komische Titel dieses Posts kommt, darf sich Stud.IP 1.7 kostenlos bei Sourceforge herunterladen 😉

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