Stud.IP-Tagung 2007 Nachlese

Streß, Hektik, durchgearbeitete Nächte, kein Privatleben – die letzten Tage vor der Tagung sind traditionell hektisch. Es sind die 1000 Kleinigkeiten in letzter Sekunde, die einen als Organisator auf Trab halten. Stellt die DLR-Kantine nun genügend Kassenkräfte bereit? Wie machen wir die Raumaufteilung, wenn das unerwartet große Propädeutikum im Tagungsgebäude alle größeren Räume belegt? Warum ist das Stud.IP-Logo auf dem ersten Andruck der Tagungsposter rosa? (Defekter Treiber) Wieso sind die Schriften in einem Referentenvortrag kaputt? (Windows Vista) Und warum funktioniert das WLAN überall, aber nicht im Vortragshörsaal? MWAH! Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man nur noch mit dem Kopf gegen die Wand schlagen und in die Tischplatte beißen möchte.

Als ich dann am ersten Tag der Tagung den Blick über das gut gefüllt Foyer des Mathematischen Institutes schweifen ließ wußte ich wieder warum wir das alles machen. Der Anblick der Besucher, die sich angeregt unterhielten und dabei entspannt und zufrieden wirkten war Balsam und Energieschub zugleich. Das all diese Menschen den Weg nach Göttingen finden, sich hier begegnen, ein gemeinsames Thema haben und neue Anregungen mit nach Hause nehmen – das ist jedes Jahr wieder den Aufwand wert. Mittlerweile haben sich unter unseren Tagungsbesuchern sogar echte Freundschaften entwickelt. Man trifft sich zwar nur einmal im Jahr, dafür geniesst man den Tag intensiv. Der Abend im Felsenkeller des „Kleinen Ratskellers“ hat ebenfalls gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch ist.

Diese Bestätigung (und die Ergebnisse der Fragebögen) überzeugt mich, dass wir im nächsten Jahr die Tagung wieder über zwei Tage laufen lassen sollten. Das Konzept kam gut an – wie insgesamt die Tagung Höchstnoten absahnte. Die Organisation funktionierte sehr gut, die Vorträge wurden als interessant und gut vorbereitet bewertet, der Ministerbesuch hat funktioniert, wir haben so nebenbei noch einen Verein gegründet und einen Barbecue Smoker in Aktion erlebt.

Lediglich das „bröselige WLAN“ (O-Ton in einem Fragbogen) im Hörsaal und die teils zu kleinen Räume wurden bemängelt.
Das wird im nächsten Jahr auf alle Fälle besser.

Die Räume für die nächste Tagung sind schon geblockt.
Die GROßEN Räume.
Und auch das Datum steht schon fest.
Man halte sich den 23.-25.09. frei.

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