Unterwegs

Situation: Ich muss in Sachen Stud.IP quer durchs Land und eine Hochschule von den Vorteilen des weltbesten LMS überzeugen
Gewähltes Reisemittel: DIE BAHN
Ergebnis: s.u.
Disclaimer: Wer schon keine Texte über lustige Erlebnisse mit der Bahn mehr hören kann, darf/sollte diesen Beitrag überspringen. Ich schreib den hier jetzt einfach mal dreist hin, auch wenn nur geringer Stud.IP-Bezug erkennbar ist – wenn ich es nicht aufschreibe, vergesse ich noch wie gruselig die Reise war und nehme am Ende beim nächsten mal wieder den Zug des Grauens…

Hinfahrt
Die Abfahrt aus Göttingen verzögert sich um 8 Minuten. Nun gut, das kennt man. Im Inneren des Zuges sind gefühlte 3 Grad – dank defekter Heizung. Oder ist das ein zusätzlicher Beitrag der Bahn zum Klimaschutz? Was für ein Service, Bahnfahren und dadurch das Klima doppelt schützen!
Naja, macht man sich halt warme Gedanken, so wie auf dem zugigen Bahnsteig, auf dem ewiges Rumstehen bei einer Außentemperatur von 0 Grad auch nicht schön ist.
Laut Durchsage ist der Anschlusszug nicht mehr erreichbar, der hat halt keinen Bock auch nur eine Minute zu warten, sonst würde man sich ja verspäten, herrje.
Ein Sprint quer durch den Bahnhof inkl. Sprung über Treppengeländer beweist aber das Gegenteil, die Krücke war doch noch zu kriegen. Als Ehrenmal bleibt der kuchentellergroße blaue Fleck von der sich schließenden Wagentür.
Dank Baustellen gibt es im Verlauf locker 25 Minuten Verspätung. Ich werde zu spät zum Termin kommen, aber Hauptsache wir sind pünktlich abgefahren, was?
Am Zielort gibt es mindestens einen vergesslichen Taxifahrer. Ich darf ihn kennenlernen. Er tut so, als ob er sich auskennt, fährt uns rund um die Stadt und umkreist damit taktisch hervorragend die Zielzone – bis er irgendwann fragt, ob ich nicht wüsste wo die Adresse zu finden ist. Nunja.

Rückfahrt
Die Rückfahrt ist noch lustiger.
Vorgewarnt durch die Hinfahrt nehme ich einen Zug eher, damit sind 45 Minuten Luft um den Anschlusszug nach Göttingen zu erreichen. Der Regionalexpress hält aber nicht nur an jeder Milchkanne, sondern auch mal mitten auf dem Acker. Ergebnis: 30 Minuten Verspätung.
Ha, mir doch egal, lächele ich in mich hinein.
Wann wir wohl am Hauptbahnhof der Umsteigestadt ankommen, frage ich den Schaffner.
Heute gar nicht, sagt der und grinst wie irre.

Guck an, die Bahn. Überrascht einen immer wieder.

Der Zug macht vorher schlapp, wir sollen mit der S-Bahn weiter. Der diabolische Schaffner, welch Scherzkeks, nutzt die Gelegenheit und schickt die ihm anvertrauten Fahrgäste noch fix zur völlig falschen Linie. Ein Teil erwischt gegen jegliche Omen doch die richtige S-Bahn – und rauscht durch Nacht, ohne wirklich zu wissen, wo sie sich gerade befinden. Das der Fahrer die Zähne nicht auseinander bekommt und vor jeder Haltestelle nur ein *BRATZ* Klchmgnfl. hnfstg hn fhtchtng hnks. *KRTZ* aus der Lautsprecheranlage, geschätztes Baujahr 1906, scheppert, hilft auch nicht wirklich.

Irgendwie bin ich nicht dank, sondern trotz der Bahn wieder in Göttingen angekommen.
Ach, warum tue ich mir das eigentlich an?
Nächstes mal doch lieber wieder den Firmenheli.

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4 Gedanken zu „Unterwegs

  1. SpiegelEule

    jaja. das kennt man nur zu gut.
    fragt mal die pendler, die dieses unterhaltsame programm jeden tag genießen dürfen. die bahn achtet auch pingelichst darauf, dass ihre strekzeiten mit den prüfungszeiten in höchstem maße korrlieren 😀

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