Archiv der Kategorie: Kreative Nutzung

…und was macht StudentIn(?) daraus?

Stud.IP auf der Moodle Moot 2008

Stud.IP und Moodle?
Im gemeinsamen Einsatz? Was soll das denn?

Nun, viele Hochschulen setzen bereits beide Systeme parallel ein – also muss es ja irgendeinen Nutzen geben.
Tatsächlich ergänzen sich Stud.IP und Moodle so gut, dass es höchste Zeit für eine Schnittstelle ist.

Wer sich informieren möchte, ist am Donnerstag, den 13.03.2008, herzlich nach Heidelberg auf die „Moodle Moot“ eingeladen. Dort stelle ich gemeinsam mit Thomas Kittel von der HAWK FH HHG das geplante Projekt „Stud.IP und Moodle – zwei Systeme, eine Schnittstelle“ vor.
Interessierte Teilnehmer/-Innen von Hochschulen, die Stud.IP und Moodle einsetzen, sind herzlich eingeladen. Der Vortrag findet in der Zeit von 13.45-14.15 Uhr in Raum A107 statt.

Näheres unter http://moodlemoot.moodle.de

PlugIns: von Lehre bis Casino Royale

Spielen in einem LMS?
Mit Stud.IP geht das.

Seit Stud.IP die grandiose PlugIn-Schnittstelle besitzt ist es relativ leicht eigene Erweiterungen zu programmieren und an das System anzudocken. Das macht es etwas einfacher, dass System um standortspezifische Besonderheiten zu erweitern ohne bei jedem Update wieder mit größeren Umbauten und Nachrüstungen anfangen zu müssen. Mittlerweile gibt es eine stattliche Anzahl an Erweiterungen für Stud.IP, die auf dem PlugIn-Marktplatz zu finden sind. Viele davon bieten Funktionen, die für die Lehre, Verwaltung der Hochschule oder Systemadministration sehr praktisch sind (wie die Sprechstundenanmeldung, die zentrale Evaluation oder die Nutzerverwaltung), die aber nicht in das Kernsystem integriert wurden. Dies hat verschiedene Gründe, angenehmer Nebeneffekt ist aber, dass das eigentliche Kernsystem schlank und bedienbar bleibt und nicht mit allen möglichen Funktionen vollgemüllt wird, die am Ende doch nur an zwei Standorten wirklich benutzt werden.

Andere PlugIns sind zur Erbauung der Nutzenden gedacht und daher irgendwie auch sinnvoll, obgleich das Viele durchaus anders sehen. Aber: Zocken mit Stud.IP macht Spass!
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Ausgefuchst suchen

Kennen Sie das Gefühl, bei langgenutzter Software plötzlich etwas zu entdecken, das schon immer da gewesen sein muss, Ihnen aber nie aufgefallen ist? Und das das Leben um einiges erleichtert? Firefox ist ein Allzeit-Kandidat für solche Entdeckungen; hier eine, die auch beim Umgang mit Stud.IP hilfreich sein kann. Das Zauberwort heißt „Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen“. Sehen und staunen Sie.

Eine oft genutzte Funktion in Stud.IP ist die Suche nach Personen. Wann hat Prof. Meier Sprechstunde? Hat dieser Michael endlich neue Votings auf seiner Homepage? Wie ist die Telefonnummer der Prüfungsamtssekretärin? Vier bis fünf Klicks sind normalerweise nötig, um zur gewünschten Information zu kommen. Nicht viel, aber wenn man’s oft genug macht, ein paar Klicks zu viel. Bis Stud.IP selbst kürzere Wege anbietet, hilft Firefox.

1 . Suchformular aufrufen

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Rufen Sie zunächst wie gewohnt das Suchformular für Personen auf. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Feld „Nachname“. Das dann erscheinende Menu enthält einen Punkt „Ein Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen…“. Falls Sie sich hier fragen: War das schon immer so? Die Antwort ist: Ja. Jedenfalls schon seit einigen Firefox-Versionen. Seine Sie mutig und klicken Sie drauf..

2. „Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen“

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Es erscheint eine Dialogbox, die ein Lesezeichen hinzufügen lässt. Lesezeichen? Will ich das? Ja. „Name“ und „Erstellen in“ werden wie gewohnt gefüllt, damit Sie das Lesezeichen später auch in Ihrer Lesezeichenliste wiederfinden können. Die Magie steckt hier aber im Feld „Schlüsselwort“. Wählen Sie eine kurze, aber leicht merkbare Zeichenfolge. Kurz, weil Sie sie später häufig tippen werden. Leicht zu merken, weil… Naja, Sie wissen schon. Hier im Beispiel habe ich „sp“ für „Stud.IP Personensuche“ gewählt. Aber das ist nur ein Beispiel.

Das war’s! Fertig! Und jetzt?

3. Und so wird’s benutzt

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Wann immer Sie von nunan in Stud.IP unterwegs sind und eine Person suchen wollen, sagen wir mal Herrn Thelen, klicken Sie einfach in die Adressleiste Ihres Browsers und tippen Sie „sp Thelen“. Und Enter. Dann erscheint die Ergebnisliste ganz so, als hätten Sie umständlich das Suchformular aufgerufen, ausgefüllt und abgeschickt.

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Ich find’s praktisch!

Hinweise:

Das ganze funktioniert nur, wenn Sie in Stud.IP angemeldet sind. Falls nicht, erscheint ein Login-Formular und nach dem Ausfüllen das Suchformular, leider leer und ohne Ergebnisse. (Mag einer der Entwickler das ändern?)

Es funktioniert auch nicht, wenn Sie zum Einloggen eine andere URL benutzt haben, als beim Erstellen des Schlüsselwortes (z.B. http://test.studip.de statt http://develop.studip.de). Das ist aber in den allermeisten Fällen nicht der Fall.

Das Feature funktioniert natürlich nicht nur für Stud.IP. Übungsaufgabe: Überreden Sie Ihren Firefox dazu, bei der Eingabe von „w Klappergrasmücke“ in der deutschen Wikipedia nach „Klappergrasmücke“ zu suchen.

Damit jeder weiß, wann es losgeht

Es sind ja immer die gleichen Fragen, die an den Support-Hotlines auflaufen. Eine der beliebtesten: »Wann fängt eigentlich das Semester wieder an?« Oder, in der selbstverständlich viel wichtigeren Form: »Wann sind endlich Ferien?«

Freilich ließe sich diese Information den Terminlisten und Ablaufplänen jeder Lehrveranstaltung entnehmen, aber dort wird sie offensichtlich nicht gesucht. An der Uni Osnabrück haben wir einen kleinen Schritt unternommen, die Semestertermine sichtbarer zu machen. Alle Studierenden sind – solange sie sich nicht austragen – im Feedbackforum eingetragen. Also haben wir dort für den Beginn und das Ende der Vorlesungszeit ganztägige Termine angelegt. Und schon hat jeder für den 10. April 2007 groß in seinem persönlichen Terminkalender stehen: »Beginn der Lehrveranstaltungen«. Und, für alle Uni-Osnabrücker schonmal zum Vorfreuen, am 14. Juli 2007: »Ende der Lehrveranstaltungen«