Archiv der Kategorie: Sonst noch was…

Stud.IP, ILIAS und Moodle fordern gemeinsam: „Freie Software für freie Lehre!“

Der Stud.IP e.V. hat mit Unterstützung des Hochschulforums Digitalisierung und zusammen mit dem ILIAS e.V., der Moodle Hochschulcommunity und dem Bildungsportal Sachsen die gemeinsame „Erklärung der communitygestützten Open-Source-Bildungsplattformen“ verfasst.

Die deutsche Bildungslandschaft ist geprägt vom Einsatz von Open-Source-Software, die direkt aus den Bildungseinrichtungen heraus oder mit ihnen zusammen entwickelt wird. Die rasche Umsetzung eines „digitalen Semesters“ in der Pandemie zeigt, wie leistungsfähig und passgenau die gemeinsam entwickelten Lösungen sind. Leider findet dieser Umstand viel zu wenig Beachtung.

Die Erklärung will diese Einzigartigkeit der deutschen Bildungslandschaft in den Fokus rücken und auf ihre Gefährdung aufmerksam machen.

Zudem wurden 10 Forderungen formuliert, die darauf abzielen, die Einzigartigkeit der deutschen Bildungslandschaft anzuerkennen, Open-Source-Software nicht länger zu benachteiligen und die Leistungsfähigkeit der Communities langfristig zu sichern.

Wir bitten alle Hochschulen, Verbände und Bildungseinrichtungen, die communitybasierte Open-Source-Software einsetzen, die Erklärung zu unterstützen und unsere Forderungen damit zu stärken. Damit wird ein Zeichen gesetzt, dass die Einzigartigkeit der deutschen Bildungslandschaft erhalten und stärker gefördert werden muss.

Weitere Informationen zur Initiative und der Erklärung finden Sie auf der Seite http://opensourcelms.de

Der Stud.IP e.V. nimmt Stellung zur EU-Urheberrechtsreform

Die EU plant eine Reform des Urheberrechts. Das ist erst einmal eine gute Sache, aber die Art und Weise wie das umgesetzt werden soll, hat den Stud.IP e.V. dazu veranlasst, EU-Abgeordnete aus dem ganzen Norden anzuschreiben und die eigene Position darzustellen.

Im Kern geht es um Art. 13, der das Potential hat, die Meinungsfreiheit in Europa nachhaltig einzuschränken. Selbst die UN warnt die EU vor diesem Schritt. Das Schreiben des Vereins wurde als offener Brief veröffentlicht, zu finden hier: Zum offenen Brief.