Archiv der Kategorie: Weite Welt

Stud.IP vor Ort

Was ist Stud.IP für Dich?

Das war die Frage, die im Eröffnungsfilm der Stud.IP-Tagung gestelle wurde und die sich als roter Faden durch die Tagung zog. Konzept und Umsetzung von Jesko Thiel.

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Stud.IP wünscht ruhige Feiertage

Ui, kaum guckt man mal nicht hin, ist das Jahr schon wieder rum. 2014 war ein überaus wichtiges Jahr für Stud.IP. Die 3er-Linie ist gestartet, und die beiden Releases 3.0 und 3.1 haben riesige Änderungen mitgebracht. Gravierende Startschwierigkeiten gab es nicht, und das ist keine Glückssache gewesen, sondern einzig der harten Arbeit der ganzen Stud.IP-Gemeinschaft geschuldet.

Auch ansonsten war das Stud.IP-Jahr 2014 überaus erfolgreich und vollgepackt. Zwei große Tagungen (im Frühjahr zur Entwicklung, im Herbst über Anwendung) fanden genauso statt wie Workshops im Rahmen des eCULT-Verbundprojekts (Beyond & Hilfe, Responsives Design), dazu noch Treffen von Arbeitskreisen des Vereins und andere Aktionen wie dem CodeCamp und, aufgrund des großen Interesses, einem Hand-On zu CampusConnect. Im Schnitt gab es pro Monat eine Veranstaltung im Stud.IP-Kontext! Veranstalter waren, neben den Universitäten Passau und Halle, vor allem data-quest und der Vorstand des Stud.IP e.V.

2015 soll dieser Schwung beibehalten werden. Während die Entwicklung der nächsten 3er-Releases vorangeht und spannende Neuerungen wie responsive Oberflächen und vernetzte Dateispeicher in Planung oder bereits in der Mache sind, arbeitet der Vereinsvorstand bereits an der nächsten Antragsrunde zur Qualitätsverbessung in der Lehre und plant Veranstaltungen für das zweite Halbjahr.

2015 wird für Stud.IP wieder aufregend und spannend, und alle sind eingeladen und aufgefordert dabei zu sein.

Das neue Jahr ist nur noch zwei Wochen hin, und bis dahin wünscht der Vereinsvorstand und Stud.IP allen Vereins- und Communitymitgliedern, allen Studierenden und Lehrenden und allen Freundinnen und Freunden von Stud.IP ruhige Festtage, viele Geschenke und ein gutes, neues Jahr.

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Stud.IP ist Millionen wert!

Der große Vorteil von Open-Source-Projekten ist die dahinterstehende Manpower. Durch die Mitwirkung vieler Freiwilliger fließen mehr Personenstunden in den Code und das Testing, als ein einzelnes Unternehmen es sich jemals leisten könnte.
Nunja, vielleicht mit Ausnahme von MicroSoft und Google.

Nehmen wir mal an, ein Unternehmen möchte Stud.IP nachprogrammieren.
Von Grund auf.
Was müsste dafür investiert werden?
Die Antwort liefert OhlOH, ein Web 2.0-Service der lustigeren Sorte. OhlOh wird mit den Daten eines Entwicklungssystem gefüttert.

Ein solches Entwicklungs- oder Versionsverwaltungssystem muss man sich wie eine Werft vorstellen. Darin liegt die Software (das Schiff) im Trockendock. Alle Entwickler arbeiten daran, verbessern hier was, fügen dort neue Teile hinzu oder schrauben einfach ein wenig herum. Dabei steht der Werftvorarbeiter hinter den Schraubern und protokolliert jede einzelne Änderung akribisch auf seinem Klemmbrett. Sollt nun durch ungeschickte Schrauberei das Heck des Schiffes versehentlich explodieren, kann der Vorarbeiter alarmiert und auf Knopfdruck alle Änderungen rückgängig gemacht werden um den alten Zustand wieder herzustellen.
Die Werft kann noch mehr, aber das interessiert hier gerade nicht.
Wichtig ist, dass in dem Entwicklungssystem der gesamte Code liegt, sowie die Informationen wer-was-wann-wo-gemacht hat.

OhlOh wertet Informationen von Entwicklungssystemen (unseres heist übrigens SUBVERSION – wie auch sonst, knick-knack, sie wissen schon) aus und stellt die Ergebnisse zur Verfügung.
Dennis Reill, vormals Mitglied der Stud.IP CoreGroup, hat OhlOh mal mit den Daten des Stud.IP-Versionsverwaltungs- und Entwicklungssystems gefüttert. Die Ergebnisse sind durchaus interessant und führen einem mal wieder vor Augen, wieviel eigentlich in Stud.IP steckt.

Um auf die Frage zurückzukommen, was man investieren müsste um Stud.IP neu zu schaffen:
Stud.IP soll, allein von der investierten Arbeitszeit her, 4.6 Millionen Dollar wert sein. Das entspricht etwa 3.407.750 Euro (oder 345.887.800 Angolanischer Kwanza).
Zumindest wenn man davon ausgeht, dass ein Programmierer rund 50.000 US-Dollar pro Jahr verdient. Tatsächlich sind deutsche Programmierer besser bezahlt als Ihre amerikanischen Kollegen. Nimmt man die c´t-Gehaltsstudie für Angestellte als Grundlage, kommt man bei einem durchschnittlichen Gehalt auf einen Wert von rund 4,8 Millionen Euro (das entspricht rund 428.404.541 Bangladeschischer Taka).
Beeindruckend, nicht wahr?

Man bräuchte rund 84 Mannjahre an Arbeitszeit, rechnet OhlOh aus, um die 320.000 Zeilen Code nachzuprogrammieren. Außerdem stellt die Seite gleich noch ein Zeugnis für das Projekt aus, prophezeit die Zukunft und gibt Statistiken an, wer wohl der fleissigste Programmierer ist.

Alles in allem ein netter Spaß, den sich jeder mal ansehen sollte: http://www.ohloh.net/projects/5227
Für den Fall, dass jetzt jemand auf die Idee kommt uns kaufen zu wollen: inkl. aller NICHT im Subversion erfassten Tätigkeiten dürfte Stud.IP rund 15 Millionen Euro wert sein.
Runden sie auf 20 und wir kommen ins Geschäft.
Vielleicht 😉

Hilfe!

Das neue Semester steht vor der Tür und damit auch jede Menge neuer Nutzer an den Hochschulstandorten.
Gerade zum Studienbeginn ist das Leben kompliziert und hektisch, Orientierung in der fremden Welt fällt schwer.
Und dann gibt es da noch dieses Dings, diese Lernplattform mit dem ulkigen Namen, wo man sich anmelden muss, weil man sonst keine Veranstaltungen belegen kann. Aber wie kommt man in dieses Stud.IP-Dingens nur rein? Wo bekomme ich das Passwort her, wo in den Weiten des Netzes ist der LogIn? Auf www.studip.de kann ich nirgendwo ein Passwort eingeben?!

Dabei kann alles ganz einfach sein, wenn man folgendes weiß:
Stud.IP wird nicht zentral betrieben. Weder von data-quest noch von sonstwem. Klar leistet data-quest auch Support, aber nicht für „Endkunden“ – wir haben in der Regel keinen Zugriff auf die Administrationsfunktionen der Standorte und können, selbst wenn wir wollten und es noch so dringend ist, keine Passwörter für, sagen wir mal, die Uni Trier verschicken.

Jede Hochschule, die Stud.IP einsetzt, hat eine eigene Installation, in der Regel im zuständigen Rechenzentrum. Und genau dort sitzen auch die Ansprechpartner, die bei Fragen weiterhelfen können.

Um es etwas einfacher zu machen, hier eine FAQ für neue Nutzer:

Hilfe-FAQ

Frage: Woher weiß ich, welches Stud.IP das richtige für mich ist?
Antwort: Unter www.studip.de gibt es Links zu fast allen uns bekannten Standorten. Wählen Sie in der Drop-Down-Liste die Stadt aus in der Sie studieren und klicken Sie auf „GO“ um zur Startseite des Stud.IPs vor Ort zu gelangen. Bitte beachten Sie, dass es teilweise mehr als ein Stud.IP pro Standort gibt: in Osnabrück haben Sie die Wahl zwischen dem Stud.IP der Fachhochschule oder der Universität.

Frage: Ich bin auf der Startseite des richtigen Stud.IPs. Und nun?
Antwort: Der Zugang zu Stud.IP kann unterschiedlich sein:
1. Wenn Ihr Stud.IP „offen“ ist, müssen Sie sich zunächst online registrieren. Haben Sie die Registrierungsformulare ausgefüllt und abgesendet, rufen Sie Ihre E-Mails ab: Stud.IP hat Ihnen eine Bestätigungsmail zugesandt, in der es einen langen Link gibt. Klicken Sie den an und loggen Sie sich mit Nutzername und Passwort ein. Jetzt können Sie Stud.IP nutzen.

2. Oft sind Stud.IPs an sog. „zentrale Authentifizierungsdienste“ angeschlossen. Diese ermöglichen es, dass Sie nur einen Nutzernamen und ein Passwort für alle Dienste und Systeme der Hochschule bekommen. Sie erkennen ein geschlossenes Stud.IP daran, dass es auf der Startseite zwar den Button „LogIn“ gibt, die Option „Registrieren“ fehlt aber.

Frage: Woher bekomme ich ein Passwort für ein „geschlossenes“ Stud.IP?
Antwort: Das ist von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. In der Regel sind auf der Startseite geschlossener Systeme Hinweistexte zu finden, wie Sie an ein Passwort kommen. Manche Hochschulen verschicken vor Beginn des Studiums Briefe, in denen Zugangsdaten stehen. Bei anderen muss man im Rechenzentrum vorbeischauen und ein Formular ausfüllen um einen Hochschulaccount zu bekommen.

Frage: Ich finde keinen Hinweis darauf, woher ich meine Zugangdaten bekommen soll! An wen kann ich mich wenden?
Antwort: An die Ansprechpartner vor Ort.

Frage: Woher weiß ich, wer meine Ansprechpartner sind?
Antwort: Klicken Sie auf der Startseite Ihres Stud.IPs auf das Stud.IP-Logo in der Kopfzeile (ganz oben). Sie kommen dann in den meisten Fällen zum Impressum, in dem die Mailadressen der Ansprechpartner hinterlegt sind.

Frage: Mail schreiben dauert mir zu lange oder das Impressum ist in meinem Stud.IP abgeschaltet. Was nun?
Antwort: Unter diesem Link finden Sie Ansprechpartner z.T. mit Telefonnummern. Manche Hochschulen haben bereits Hotlines für Fragen zu Stud.IP.

Frage: OK, ich bin im richtigen Stud.IP. Wie komme ich nun an meine Kurse?
Antwort: Das verrät Ihnen die Hilfe zu Stud.IP. Einfach auf das Fragezeichen in der Kopfleiste klicken oder auf http://hilfe.studip.de nachschauen. Wie man Veranstaltungen sucht und sich dafür anmeldet steht hier.

Frage: Ich weiß immer noch nicht an wen ich mich wenden soll!?!
Antwort: Es gibt eine allgemeine Mailingliste, die weiterhelfen kann wenn alles andere versagt. Schreiben Sie Ihr Problem unter Angabe Ihres Standortes (!) an studip-users@lists.sourceforge.net.

Frage: Ich habe Verbesserungsvorschläge oder ganz allgemeine Fragen zu Stud.IP. Wohin damit?
Antwort: Auf den Anwender- und Entwicklerserver. Unter http://develop.studip.de treiben sich alle Entwickler von Stud.IP herum, hier können Fragen und Anregungen gepostet werden.

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Hilfe für die Hilfe

Die zentrale Stud.IP-Hilfe

Die neue Stud.IP-Online-Hilfe

Seit dem letzten Release (Version 1.4) gibt es eine neue Online-Hilfe. Wurde früher die gesamte Hilfe zusammen mit Stud.IP ausgeliefert und lokal installiert, gibt es jetzt eine gemeinsame, zentrale Hilfe für alle Installationen.

Einerseits ist das großartig: Änderungen an der Hilfe sind gleich für alle Standorte verfügbar und Doppelarbeit bei der Überarbeitung der Hilfe entfällt. Andererseits ist das nicht so großartig: Was ist mit lokalen Anpassungen? Den Hinweisen auf die hervorragende Hotline der Uni Düsselburg oder den ganz speziellen Regelungen bei Anmeldungen in Oldenschweig? Für diese Probleme wurde eine Lösung gefunden: Jeder Standort kann eine eigene Sicht auf die Zentralhilfe bekommen, in der nur die Informationen abweichend eingegeben werden müssen, die tatsächlich abweichend sind. Der Rest aktualisiert sich automatisch. Bislang machen sieben Hochschulen davon Gebrauch, Tendenz steigend.

Der guten Nachrichten ist aber noch kein Ende: Du kannst mithelfen, die Hilfe zu verbessern. Ja, du, genau du, der du diesen Satz jetzt liest! Klick einfach auf „Seite bearbeiten“ und leg los. Das ist nicht schwierig, macht Spaß und beliebt. Um Spam und grobe Fehler zu vermeiden, wird deine Änderung dann allerdings nicht sofort aktiv, sondern muss von einem Admin noch publiziert werden. Aber keine Angst: Gute Arbeit lohnt sich immer und auch kleine Korrekturen, Ergänzungen etc. sind hochwillkommen. Denn: Es gibt immer etwas zu verbessern!

Die URL für den Direktzugriff: hilfe.studip.de.